Mein gebrauchtes Sony Vario-Tessar® T* E 16 - 70 mm F4 ZA OSS zur A6600 ist da.

Hallo liebe Leute.

Nun kam auch mein günstig ersteigertes Sony - Zeiss 16-70mm an, welches ich erstmal als Standardglas für meine Sony A6600 vorgesehen habe. Noch lieber hätte ich das E 18-135mm f/3.5-5.6 OSS, aber das ist gebraucht doch nochmals teurer. Bei Sony kostet es neu knapp 500,- aber ich werde sehen ob ich es als Grauimport zu knapp 300,- bekomme. Warum? Weil man da in etwa Gebrauchtpreise zahlt, aber Neuware erhält. Ich kenne das Glas als sehr gut und es hat nicht nur einen weiteren Zoom Range als das 16-70mm, es ist auch besser abgedichtet und hat den besseren Stabi, sowie den noch besseren AF. Aus meiner Erinnerung her jedenfalls.

Damit komme ich zu etwas, wonach ich bei dem gebrauchten Glas gleich schaute. Die Konstruktion ist leider ein Staubsauger, weil sehr schlecht abgedichtet. Man merkt das schon daran wie der Tubus bewegt werden kann. Die Toleranzen sind groß. Und es hat auch keine Abdichtung am Bajonett. Das Teil hatte mal eine UVP von rund 1200,- Euro, unglaublich. Jedenfalls konnte ich hinter dem Frontglas keinen Staub entdecken. Das Bajonett sieht so neuwertig aus, daß man annehmen kann, das Glas wäre kaum in Verwendung gewesen.

Ich weiß es nicht, freue mich aber über den einwandfreien Zustand.

Das Zeiss hat einen zwiespältigen Ruf, der vielleicht auf größere Serienstreuung zurückzuführen ist? 

Die einen sind recht zufrieden:

Die anderen eher entsetzt über mangelnde Schärfe bei horrendem Preis (englisch):

Gut, das wird sich bei meinem Exemplar erst noch herausstellen. Passt das mit der Schärfe nicht, ist es eine dennoch einigermaßen brauchbare Übergangslösung bis ich ein 18-135mm habe. Bildet es besser ab, wird es als kleinere Alternative bleiben und es hat ja immerhin die durchgehende Lichtstärke.

Hier das ansich ja wirklich sehr schöne und überwiegend metallen gefasste Glas:





Die "jungfräuliche" Rückseite, wie erwähnt ja leider ohne Gummimanschette. Aber ein klasse Zustand:

Das kompakte Glas zur kompakten Kamera, also besser geht das kaum noch. Zudem ist es dank viel Aluminium viel leichter als es aussieht und das kühle Metall suggeriert:







Gut, es hat Offenblende 4 statt 2.8, aber der Größenunterschied zum Tamron 28-75mm 2.8 G2 ist trotzdem erstaunlich, denn Cropbereinigt hat es ja 24-105mm zu bieten. Man beachte dabei auch, was für ein schlankes Reh diese A6600 doch ist. Die A7C II ist etwa so dick wie eine A6700, die beide viel Raum zur Kühlung bei Videoaufnahmen brauchen. Ein Grund warum ich damals manchmal lieber die 6600 statt der 6700 mitnahm:

Auch Gewichtstechnisch sollte sich das stark bemerkbar machen.

Ich muß ganz klar sagen, daß ich von allen meinen bisherigen Sony APS-C Bodies die A6600 einfach nur empfehlen kann wenn es um eine super taugliche und kompakte APS-C Kamera zur Fotografie geht. Sie hat einen wahnsinnig guten AF, der 24MP Sensor ist ausgereift und liefert klasse ab, sie war die erste mit den großen 100'er Akkus und hat deswegen einen weit besseren Griff als alle ihre Vorgänger. In etwa ist sie die Summe aus A6400 (AF) und A6500 (IBIS), aber mit großem Akku und Griff. Wer die wohl besseren Video Features einer A6700 nicht braucht, ihre 27MP oder das Schwenkdisplay und die KI - Motiverkennung, der kann für deutlich weniger Geld mit der auch noch schlankeren Kamera sehr glücklich werden. 

Ciao. 

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