Hallo zusammen.
Weil die A6600 und das Glas dafür danach ankamen, habe ich leider vergessen meinen ersten kleinen Fotogang mit der A7C zu zeigen, was ich hiermit nachhole.
Für die kompakte Kamera wählte ich das gleichfalls kompakte LK Samyang / Schneider - Kreuznach AF 24-60mm 2.8 FE aus. Eine relativ leichte und eben kompakte Kombination.
Dazu sei einmal etwas angemerkt:
Wenn ich von "leicht" und "kompakt" schreibe, sollte immer klar sein, daß das in Relation zu den "normalen" A7/9/1 Bodies oder anderen normal großen Vollformatern (Nikon Z6/7) geschieht. Man sollte nämlich nicht vergessen, daß auch die beiden derzeitigen Sony 7C - Bodies aus der gleichen Magnesiumlegierung gefertigt sind wie diese Großen, die gleichen großen Akkus beinhalten und die großen Sensoren samt aller nötigen Elektronik und Technik. Sie haben damit schon noch ein gutes Gewicht. Eine A7C oder C II mitsamt einem Tamron 28-75mm 2.8 oder Tamron 28-200mm sind halt leichter und kompakter als eine normale 7'er Kombination, nicht aber leicht und kompakt im eigentlichen Sinne. Wer das wortwörtlich will, muß sich mit dem FE 28-60mm Pancake Zoom begnügen oser z. B. zu einer Kamera wie aus der Sony RX100 Serie greifen. Oder sich mit fehlendem Sucher bescheiden und eine Lumix S9 wählen, einer der wohl derzeit kleinsten Vollformat Kameras. Wobei es dann wieder am Glas hapern würde, je mehr Brennweite oder Offenblende man haben will. Vollformat ist und bleibt halt Vollformat, was heißt, daß der große Sensor gut ausgeleuchtet werden will, um vernünftige Ergebnisse zu bekommen. Mit Fug und Recht kann man aber behaupten, daß Sony hier nicht nur Vorreiter war, sondern mit den zwei C - Bodies bei den Sucherkameras noch immer ein Alleinstellungsmerkmal als kompakteste Modelle hat.
Da von wohl allen 2.8'er Zooms für aktuelle Sony Vollformatkameras, das Samyang das kleinste und leichteste Modell zu sein scheint, ging ich also mit der zumindest kleinstmöglichen Kombination in den Garten, bzw. Hinterhof:
Diese Vignettierung sieht man nur im JPEG, war im RAW nicht sichtbar, weshalb das an der nötigen Komprimierung durch Blogger liegen mag:
24mm:Kein Ausschnitt, sondern wieder 60mm:
Ca. 35mm:
Die Farben und Kontraste kommen aus der Kombi sehr natürlich heraus wie ich finde. Das Samyang ist offen in diesem eher nahen Bereich relativ weich, da braucht es etwa Blende 4 um dann aber auch schön knackig scharf zu werden. Der AF ist schnell und vor ALlem absolut akkurat, die Probleme wie an der A7II beschrieben gibt es nicht, das scheint also wirklich an der damaligen Kombi mit der technisch relativ alten Kamera gelegen zu haben.
Momentan überlege ich allerdings, meinen üppigen Bestand von insgesamt 12 Gläsern für Sony (davon drei APS-C) zu reduzieren. Da das Tamron 28-75mm auch in den näheren Bereichen offen sehr scharf ist, wäre das Samyang wohl ein Kandidat zum aussortieren. Ähnlich denke ich über das 35'er Rollei, das vom 24'er Schwestermodell bezüglich Schärfe merklich überboten wird. Das 24'er bildet an der A6600 wie 36mm ab und war bei Testfotos im Haus sichtbar besser. Auch bei den Superzooms überlege ich, ob das Tamron 28-200 oder das Sigma 20-200mm gehen sollte. Da beide auf ihre Art sehr gut sind, ist die Entscheidungsfindung nicht gerade leicht. Schließlich passt das Sigma so gerade noch zur A6600. Denn ob man nun die bisher so üblichen 18mm oder dann 20mm untenrum hat, ist nicht ganz so das große Ding solange ich auch das Zeiss 16-70mm in der Tasche habe, falls unbedingt mehr Weitwinkel nötig erscheint. Warum können solche Entscheidungen nicht auch mal leicht sein??
Ciao.


















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