Das Rollei AF 24mm 1.8 FE ist da.

Hallo liebe Leser.

Die Tage kam das Rollei AF 24mm bei mir an. Das insgesamt dritte Rollei dieser Serie für mich, wobei ich das 85mm mangels Nutzung wieder verkaufte und neben dem 24mm nur noch das kürzlich neu erworbene 35mm habe. Da ich die zwei anderen schon zeigte und es äußerlich bloß geringe Unterschiede gibt, zeige ich gleich was ankam:




Das schöne Glas in seiner Pracht (mal wieder in von Blogger verdrehter Reihenfolge):




Die absolut gleichen Bedienelemente wie beim 35 und 85mm. Die Einrastung des Blendenringes bei "A" geht etwas strammer als beim 35mm, beim 85mm war es meiner Erinnerung nach am leichtgängigsten:



Der sehr großen Ähnlichkeit wegen, hier gleich Vergleichsbilder mit dem 35mm. Die Streulichtblenden sind übrigens austauschbar, haben die gleiche Länge, entsprechend steht auf dem Exemplar des 35mm am Rand "RH 24-35". Die Geli des 24mm hat diese Beschriftung allerdings nicht. Aber gut zu wissen, daß man bei Verlust auch nach der Geli eines 35mm und umgekehrt suchen könnte. Ob die Geli des 85mm länger ist und deshalb ungeeignet wäre, oder ob sie auch einen anderen Bajonettanschluß hat, weiß ich nicht:
Quasi seitenverkehrt, die Beschriftung der Frontmasken:
Absolute Zwillinge:
Die Verwechslungsgefahr in der Fototasche wäre daher sehr groß, wenn ich nicht, wie in anderem Blogeintrag gezeigt, eine quadratische Metall - Geli am 35mm hätte, die Tulpengeli oben hatte ich bloß für den Vergleich angebracht:

Auf Digitalkamera.de kann man schön die Daten vergleichen. Obwohl das 24mm 14 statt 11 Linsen hat, ist es bloß 1 Gramm schwerer. Die Angaben dort sind aber wie immer mit Vorsicht zu genießen, dort habe ich schon falsch Angegebenes entdeckt:

Das Glas an der Alpha a7R IV. Die Kamera übrigens testweise derzeit mal ohne die bei mir sonst übliche L-Winkel Grundplatte:





Mit Geli wirkt es nicht nur wuchtig, wie die beiden anderen auch hat es ja doch ein ganz schönes Gewicht für eine Festbrennweite. 

Ich habe gleich ein Update von 1.0 auf 1.1 aufgespielt und gefühlt war danach der AF etwas schneller, wenn auch nur minimal. 

Das geht über den USB-C Anschluß übrigens sauschnell: Passende Update.DAT suchen und herunterladen, Objektiv anschließen, in der erscheinenden Textdatei kurz überprüfen welche Firmware drauf ist, bei Bedarf die neue in das Verzeichnis hinein kopieren (oder verschieben) wo auch die Textdatei steht (Update startet sofort), wieder überprüfen ob die neue im Text steht, fertig. Zwei drei Minuten, mehr nicht. 

Hoffentlich ist Rollei mit Updates für die Eigenmarke zukünftig fixer als bei den auch dort vertriebenen, guten Viltrox Gläsern. Denn bei Viltrox selbst fand ich mehrfach Updates (für Nikon Z Varianten) die bei Rollei erst gar nicht gelistet wurden. Fand ich sehr merkwürdig, das sollte von Rollei tunlichst gepflegt werden, wenn man schon ein Downloadcenter anbietet. Gerade bei den heutigen elektronischen Gläsern, die ja mehr per Software als optisch korrigiert sind und wo sich durch eine neue Firmware der Kameras alles bis zur Dysfunktion ändern kann, sind Firmwareupdates äußerst essenziell.

Wie oben erwähnt funktioniert das Update jedenfalls, sämtliche AF-Modi inkl. der speziellen Ki Varianten an der A7C II sind (soweit mangels spezifischem Motiv überprüfbar) verwendbar. Wo der AF des 85mm noch (kaum hörbar leise) etwas knisterte, ist er hier genau so unhörbar wie beim AF 35mm. Sehr schön. Ich bin gespannt wie sich das Glas in Zukunft machen wird.

Ciao. 

 

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